Ziele und Massnahmen

Wo einst eine Obstwiese stand, entsteht ein Ort zum Leben – durchdacht in Architektur und Ökologie, geprägt von Gemeinschaft und gestaltet für kommende Generationen.

Das Projekt «Im Sinda» nutzt die Ausgangslage des geerbten Baulands als eine langfristige Anlagemöglichkeit mit weitgehender Mitgestaltung und sichert so ideelle und finanzielle Werte gleichermassen. Auf dem Areal soll ein ortsbaulich stimmiges, architektonisch spannendes und ökologisch vorbildliches Projekt mit Mietwohnungen entstehen. Das Quartier soll durch innovative Wohnformen und soziale Nachhaltigkeit überzeugen.

Die Bebauung der ehemaligen Obstwiese ist mehr als eine Ansammlung von Baukörpern: Mit variablen Gebäude- und Wohnungstypen soll eine starke Grundlage für eine vielfältige Nachbarschaft geschaffen werden. Die Studios und die beiden Wohnen & Arbeiten Objekte bieten die Möglichkeit, flexibel auf sich verändernde Lebenssituationen zu reagieren: als Gästezimmer, als temporäre Ausweichwohnungen, für zusätzliche Büronutzung. Durch die bodennahe Bauweise und die gemeinschaftlich nutzbaren Aussen- und Innenräume wird nachbarschaftlicher Austausch aktiv gefördert.

Die Gestaltung der Aussenräume hat zum Ziel, die Biodiversität auf allen Ebenen zu fördern: Grün- und Dachflächen werden mit einheimischen Pflanzen bestückt, es wird auf eine möglichst grosse Lebensraumvielfalt geachtet, die Unterbauung und Versiegelung von Flächen wird minimiert, für Gebäudebrüter wie Mauersegler und Fledermäuse sind Nistmöglichkeiten vorgesehen.

Gleichzeitig wird auch der ökologischen Bau- und Konstruktionsweise (schonender Ressourcenumgang, Reduktion der grauen Energie sowie der Treibhausgasemissionen) und Haustechnik-Themen (Energieerzeugung, Regenwassernutzung) grosse Aufmerksamkeit geschenkt. Die Bauten sind ab Bodenplatte als Holzbauten konzipiert. Mit Lehm, als ressourcenschonendem und Masse bringendem, feuchteregulierendem Baustoff wird der Holzbau punktuell ergänzt.

Die Velomobilität wird durch komfortable Abstellplätze nahe den Eingängen und eine gut erreichbare Untergeschossanlage unterstützt. In der Tiefgarage sollen die Voraussetzungen für Carsharing Optionen geschaffen werden.